Warum sollten Unternehmen Design Thinking beherrschen? Ich behaupte, dass sich erfolgreiche Teams dadurch auszeichnen, dass sie – möglicherweise auch unwissentlich – die Techniken von David M. Kelley (Observations, Paper Prototype etc.) mit der Mechanik von John Locke (Essay zum menschlichen Verstand) kombinieren. So erschaffen sie Lösungen, die nicht nur erstrebenswert, sondern auch technisch machbar und wirtschaftlich sind, und finden Resonanzpunkte in unseren Unternehmens- und Gesellschaftssystemen, die Veränderung skalierbar machen. Solche Teams wollen moderiert, aber nicht eingeschränkt werden. Design Thinking schafft diesen Spagat, indem es den Teams Orientierung und Rhythmus bietet und sie gleichzeitig fordert: Sie müssen ergiebiges Material generieren, angestrengt über Optionen nachdenken und greifbare Ergebnisse produzieren. Bei Design Thinking ist nichts vorgesehen, was von diesem Drang zur Methode und Praxis ablenken könnte – keine eigene Begriffswelt, keine eigene Administration etc. Das ist sehr wichtig, denn der Drang zur Methode und Praxis geht im Unternehmensalltag gelegentlich in Gesprächen unter, wird von operativer Hektik überlagert oder stumpft gar mit der Zeit ab.
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